Raus aus der Frühjahrsmüdigkeit

Viele kennen das Gefühl der Frühjahrsmüdigkeit: Du fühlst Dich schlapp, kraftlos, kommst morgens nicht so richtig in die Gänge. Auch wenn Dir die Morgensonne vielleicht ins Gesicht scheint, Du wirst einfach nicht richtig wach und möchtest am liebsten nur schlafen.

Wenn die Wintertage wieder länger werden und es morgens wieder früher hell und abends wieder später dunkel wird, sind viele Menschen paradoxerweise schlapp und müde. Dabei müssten wir uns doch über mehr Helligkeit freuen und gutgelaunt und wach ans Tageswerk gehen. Aber nein – im beginnenden Frühjahr sind besonders wetterfühlige und sensible Menschen oft von der Frühjahrsmüdigkeit betroffen. Einige Dinge lassen sich durchaus wissenschaftlich erklären, dennoch ist das Phänomen der Frühjahrsmüdigkeit noch nicht gänzlich erforscht.

Was wissen wir nun also darüber und wie können wir durch Sport und andere Aktivitäten aktiv gegen unsere Frühjahrmüdigkeit ankämpfen? Das klären wir nun im Folgenden.

Vom Winterschlaf in die Frühjahrsmüdigkeit – warum sind wir müde?

In den Monaten Februar bis April sind viele Menschen jedes Jahr von den gleichen Symptomen betroffen: Sie fühlen sich müde, antriebslos und schlapp. Morgens aufstehen, eine Qual. Lieber bitte noch ein wenig liegenbleiben. Abends nach Feierabend am liebsten direkt auf die Couch sinken und sich dort nicht mehr wegbewegen. Du fühlst Dich unausgeglichen, dauermüde, womöglich sogar gereizt . Manche haben Schlafstörungen oder auch vermehrt Kopfschmerzen. Der Beginn des Frühlings wird von vielen gar nicht so enthusiastisch begrüßt, wie es angesichts von Schneeglöckchen, Narzissen und Osterglocken, neuen grünen Blättern an Bäumen und dem vermehrten Vogelgezwitscher angesagt wäre.

Eine der Hauptursachen für unsere Frühjahrsmüdigkeit liegt in den Prozessen in unserem Körper begründet: Er kommt mit der Umstellung der Hormone nicht so schnell hinterher. Das im Winter vermehrt angesammelte Melatonin ist unser „Schlafhormon“. Diese Speicher sind nach den lichtarmen Wintermonaten gut gefüllt. Wohingegen unsere Serotonin- und Dopaminspeicher nach dem Winter eher leer sind. Beide sind aber mitverantwortlich für die Stimmungsregulierung im Körper. Steigen nun die Temperaturen, wird unser Körper quasi aus dem Winterschlaf geholt. Bei steigenden Temperaturen weiten sich die Blutgefäße der Haut. Das sorgt quasi für eine automatisierte Kühlung. Damit fällt aber auch gleichzeitig der Blutdruck; wir empfinden dann typische Symptome wie Müdigkeit und Trägheit.

AsVIVA Spaziergang gegen die Müdigkeit

Aktiv mit Bewegung und Sport gegen Frühjahrsmüdigkeit angehen

Was also kannst Du tun, damit dieses Frühjahrstief rasch wieder verschwindet oder womöglich gar nicht erst allzu stark in Erscheinung tritt? Experten raten dazu, der frühjahrsbedingten Müdigkeit und Erschöpfung aktiv mit mehr Bewegung und frischer Luft entgegenzutreten. Am besten kombinieren wir das einfach miteinander. Das kann ein täglicher Spaziergang in der Mittagspause sein oder eine kleine Joggingrunde am Morgen. Hauptsache wir tanken ein wenig frische Luft und Sonnenstrahlen. Sportliche Betätigung hebt den Serotoninspiegel an, wir fühlen uns glücklicher und wacher. Gepaart mit frischer Luft ist das ein ideales Mittel, um aktiv gegen Deine Frühjahrsmüdigkeit anzugehen.

Ideal geeignet sind dafür Sportarten wie Nordic Walking, Joggen oder Radfahren. Auch Schwimmen ist ein gutes Mittel; das kann man gut kombinieren mit Kneipp- oder Wechselbädern und einem Saunagang. Das stärkt Deine Abwehrkräfte und das Immunsystem. Dein Kreislauf kommt in Schwung, das vermehrt gebildete Serotonin macht Dich glücklich und munter.

Natürlich ist das mit der Bewegung an der frischen Luft kein Muss – genauso gut kannst Du Dich auch zuhause regelmäßig auf Dein Laufband, Deinen Crosstrainer oder Deinen Stepper begeben für eine Runde Ausdauersport. Aber auch tägliche, ausgedehnte Spaziergänge wirken. Entdecke neue Wege in einem Wald in Deiner Nähe oder schöne, neue Spazierstrecken in Deiner Stadt. Du wirst sehen: Die frische Waldluft wird Dich körperlich und auch seelisch beruhigen und Dich mit neuer Energie versorgen.

Tipps für Aktivitäten gegen Frühjahrsmüdigkeit

Weitere Tipps für Dich, die Dir helfen können bei Frühjahrsmüdigkeitssymptomen:

  • Gesundes & energiereiches Essen: Viel Gemüse, frisches Obst, gute Nüsse, ausreichend Flüssigkeitszufuhr helfen Dir, um Dich vitaler und wacher zu fühlen. Trauben, Ananas, Äpfel und Bananen sind beispielsweise Obstsorten, die Spuren von Serotonin enthalten.

  • Lieber mehrere, kleinere Mahlzeiten am Tag zu Dir nehmen als wenige, große Mahlzeiten, die schwer im Magen liegen.

  • Eisenhaltige Lebensmittel und Schärfe: Chilis, Radieschen, Ingwer in die Nahrung mit einbauen. Denn scharfes Essen regt den Stoffwechsel an. Getrocknete Aprikosen, Orangen, rote Paprika und Pistazien sind einige Lebensmittelbeispiele, die verhältnismäßig viel Eisen enthalten. Das erhöht die Blutbildung. Getrocknete Feigen enthalten viel Magnesium, das sorgt für einen effizienteren Stoffwechsel und hilft gegen die Müdigkeit.

  • Licht: Am besten wäre es, wenn Du einen Spaziergang (Bewegung) mit dem Tanken von Sonnenlicht verbindest. Mache zwischendurch eine kleine Pause auf einer Parkbank und halte Dein Gesicht in die warmen Sonnenstrahlen. Sonnenschutz vorher auftragen nicht vergessen! Im Winter hilft eine gute Tageslichtlampe auf dem Schreibtisch, um Deinem Körper eine gute Portion Tageslicht zukommen zu lassen.

  • Vorbereitung der Schlafphase: Achte darauf, dass Du mindestens eine Stunde vor dem Zubettgehen Fernseher und Laptop ausschaltest. Das erleichtert es Deinem Körper, angemessen mehr Melatonin auszuschütten. So erhöhst Du die Qualität Deines Schlafes und die Chancen steigen, morgens besser und ausgeruhter aufzuwachen und mit mehr Energie in den Tag zu starten.

  • Schnelle und temporeiche Lieblingsmusik auflegen: Das fördert die gute Laune. Mittanzen ist ausdrücklich erlaubt, das bringt den Kreislauf in Schwung.

  • An den oberen Kanten der Ohrmuscheln liegen sagenhaft viele Akkupressurpunkte. Eine Selbstmassage kann helfen: Lege den Daumen auf die eine Seite und den Zeigefinger auf die andere Seite der Ohrmuschel und reibe die Kante ein bis zwei Minuten. Das regt die Durchblutung an und kann die Müdigkeit vertreiben.

Mit einem aktiven Lebensstil im Winter legst Du übrigens eine gute Grundlage, um gar nicht erst in so eine Art Frühjahrmüdigkeit reinzurutschen. Wenn Du Dich aber doch schlapp und antriebslos fühlst ab Februar, dann helfen Dir die obigen Tipps sicherlich, um Deine Symptome schnell wieder verschwinden zu lassen.

Die Autorin - Melanie

Blog-Autorin Melanie Benthin

Melanie ist freiberufliche Texterin & Korrektorin. Sie betreibt Funktional Fitness und ab und an auch mal eine Einheit Crossfit. Lieblingsübung: Deadlifts. Ansonsten mag sie Vini-Yoga, ist Katzenfreundin und Matcha- und Espresso-Fan.

 

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