Die richtige Motivation - so macht Fitness Spaß

Wie motiviere ich mich richtig zum Sport?

Im Januar und Februar sind Fitness-Studios so gut besucht wie nie, da sich zahlreiche Menschen vornehmen, im neuen Jahr regelmäßig zu trainieren, um den Körper zu formen, zu definieren oder um der Gesundheit etwas Gutes zu tun. Bereits nach wenigen Wochen werden die Trainigseinheiten seltener und der Vorsatz, Sport zu treiben, wird auf das nächste Jahr verschoben. Routine und falsche Erfolgserwartungen lassen den ursprünglichen Enthusiasmus oft schnell schwinden. Wie kann die eigene Begeisterung gepaart mit dem notwendigen Durchhaltevermögen in Einklang gebracht werden? Dafür möchten wir euch einen kleinen Leitfaden für die richtigen mentalen Trainingsvoraussetzungen geben.

Extrinsische versus intrinsische Sportler!

Was unterscheidet Menschen, die regelmäßig Sport treiben von denen, deren innerer Schweinehund die Kontrolle übernimmt? Die Antwort lautet zumeist: Der innerer Antrieb und die Motivation. Generell kann man sagen, dass die Motivation von Mensch zu Mensch natürlich individuell ist und dass jeder seine persönlichen Ziele beim Trainieren anstrebt. Sport hilft dir, deinen Körper gesund zu halten, fit zu werden, Muskeln zu definieren, Gewicht abzunehmen, den Alltag hinter dir zu lassen und auf andere Gedanken zu kommen. Werde dir zuerst darüber klar, welche Ziele du mit deinem Fitnessprogramm anstreben möchtest! Im Gegensatz zu den intrinsischen Sportlern, also den willensstarken und entschlossenen Personen, übernimmt der innere Schweinehund bei extrinsisch motivierten Menschen die Kontrolle. Wenn auch du zum extrinsischen Motivations-Typus zählst, fällt es dir schwer, Versuchungen zu widerstehen, welche dich vom Trainieren abhalten.

Wie kann ich meinen inneren Schweinehund beim Sport überwinden?

Wenn auch du die zahlreichen positiven Aspekte von Fitness und Sport kennst, dir die Umsetzung jedoch schwer fällt, so schau dir unsere zehn Tipps an, welche dir zu mehr Motivation und Durchhaltevermögen verhelfen können.

  1. Trainingszeiten reduzieren: Nimm dir nur ganz kurze Trainingseinheiten vor!

    Du hast dir vorgenommen, zu trainieren, jedoch fehlt schon wieder die Lust dazu, dich aufzurappeln, deine Sporttasche zu packen und dich auf den Weg ins Fitness-Studio zu machen? Kratz deine gesamte Motivation zusammen und reduziere die vorgenommene Trainingszeit um die Hälfte. Es handelt sich hierbei um einen kleinen psychologischen Trick, der dir das Gefühl verleiht, einen Kompromiss eingegangen zu sein! Der innere Schweinehund bezieht sich meist nur auf das zum Sport aufrappeln, nicht jedoch auf die Trainingseinheit selbst. Aus diesem Grund ist es ratsam, dass du deine Willenskraft auf den Weg zum Training lenkst.

  2. Doppelt trainiert besser: Nicht alleine zum Fitness-Training gehen!

    Sport macht mit einem Trainingspartner mehr Spaß und auch die Teilnahme an einem Kurs im Fitnessstudio kann für Ansporn sorgen. Das Training mit einem Freund ist nicht nur lustiger, es unterstützt auch deinen persönlichen Ehrgeiz. Du möchtest beispielsweise auf dem Stepper dieselbe Anzahl an Stufen steigen, auf dem Laufband weiter laufen als dein Kollege und beim Krafttraining mehr Kilos stemmen als dein Trainingskollege. Ein weiterer Vorteil des gemeinsamen Trainings ist, dass du dich deinem Sportpartner verpflichtet fühlst, zu trainieren, auch wenn sich deine Motivation in Grenzen hält.

  3. Vergegenwärtige deinen derzeitigen Ist-Zustand und deine Ziele!

    Stell dich schonungslos deinem Status Quo, betrachte dich beispielsweise im Spiegel und überlege dir, ob du auch in Zukunft mit deinen Problemstellen unzufrieden sein möchtest. Du wirst sehen, dass dir diese radikale Methode dabei helfen wird, dich zum Sport aufzurappeln.

  4. Suche dir ein realisierbares Vorbild!

    Eine weitere Motivationshilfe zum Sport ist ein realisierbares Vorbild. Überlege dir zuerst, welche Ziele du verfolgen möchtest. Wenn du beispielsweise 40 Kilogramm zu viel auf den Hüften hast und dein Vorsatz lautet, zehn Kilogramm abzunehmen, dann hänge kein Bild eines mageren Models auf. Entscheide dich für ein Foto, welches eine Person mit deinem angestrebten Gewicht zeigt und wenn du wieder einmal keine Lust hast, zu trainieren, dann halte dir dieses Bild, also dein Ziel vor Augen.

  5. Suche dir Sportarten aus, welche dir Spaß machen!

    Du weißt zwar, dass du auf dem Laufband viele Kalorien verbrennen kannst, jedoch findest du das Training auf dem Laufband einfach nur langweilig? Dann quäle dich nicht zu dieser Sportart! Überlege dir, ob du lieber eine andere Ausdauersportart trainieren möchtest. Probiere im Fitnessstudio einfach neue Trainingsgeräte wie beispielsweise einen Hometrainer aus, auf welchem du auch ein Buch lesen kannst. Schwinge dich auf einen Crosstrainer, der häufig mit einem Bildschirm ausgestattet ist, stelle dich auf einen Stepper oder trainiere am Rudergerät. Du wirst sehen, dass du mehr Motivation findest und dich sogar darauf freust, wenn du einer Sportart nachgehst, welche dir Spaß macht.

  6. Freu dich über kleine Erfolge!

    Dein Körper verwandelt sich nicht schon nach einem Monat Training in deinen Traumbody, jedoch wirst du schon nach wenigen Wochen kleine Erfolge wahrnehmen können. Sei es, dass du Ausdauersportarten fünf oder zehn Minuten länger durchführen kannst, oder dass du die Gewichte um eine Stufe erhöhen kannst. Freue dich an diesen kleinen Erfolgen, die sich schon nach wenigen Fitness Einheiten einstellen werden und führe ein Tagebuch. Du kannst ein Maßband verwenden und dir notieren, um wie viele Zentimeter beispielsweise dein Bauchumfang durch regelmäßigen Sport geschrumpft ist. Bei Ausdauersportarten siehst du Erfolge auch daran, dass du die sportliche Aktivität mehrere Minuten länger ausführen kannst, dass du nach dem Trainieren nicht mehr so müde bist und dass du die Geschwindigkeit oder die Intensität erhöhen kannst. Wenn du deine kleinen Erfolge schriftlich festhältst, siehst du, dass dies der richtige Weg ist, um deine Ziele schrittweise zu erreichen.

  7. Trainiere zu festen Zeiten!

    Zahlreiche Menschen sind Gewohnheitstiere und wenn auch du zu diesen zählst, so solltest du einen Trainingsplan erstellen. Versuche, das Training wie einen Fixpunkt in deinen Alltag zu integrieren und gönne dir diese Zeit für deinen Körper und deine Gesundheit. Nutze deine anfängliche Motivation und absolviere dein Fitnessprogramm in den ersten Wochen regelmäßig. Du wirst sehen, dass die körperliche Aktivität schon bald zur Gewohnheit wird und dass du dich auf das Training freust.

  8. Wie willst du dich fühlen?

    Nach dem Training bist du gut gelaunt, da während des Sports Endorphine freigesetzt werden und du kannst zu Recht stolz auf deine Leistung sein. Rufe dir dieses angenehme Gefühl bereits vor Trainingsbeginn ins Gedächtnis! Du kannst selbst entscheiden, wie du dich fühlst.

  9. Motivation zum Sport durch Musik!

    Wissenschaftler haben in mehreren Studien belegt, dass du deine Motivation und Leistungsfähigkeit steigern kannst, wenn du während deiner Trainingseinheit Musik hörst. Speziell während des Cardio-Trainings kann Musik für die nötige Motivation und einen Energieschub sorgen.

  10. Virtuelle Motivation mittels Social Media!

    Soziale Netzwerke sind motivierende Anlaufstellen, um Motivation zum Trainieren zu tanken. Die globale Vernetzung macht es möglich, dass du beispielsweise einer Fitness-Community beitrittst. Alternativ kannst du auf Facebook oder Instagram Erfolgsgeschichten, Trainingsprogramme und Motivations-Tipps anderer Sportler verfolgen. Erstelle deine eigene Erfolgsgeschichte, lass andere Personen an deinen Erfolgen Teil haben und schöpfe Kraft und Motivation für dein Training, wenn du positives Feedback bekommst.

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