Sicher angrillen - Wie zünde ich den Holzkohlegrill richtig an?

An die Kohle, fertig, los! – Den Holzkohlegrill sicher & schnell anzünden

Der Grillabend ist da, die Gäste sind gerade angekommen, das erste Willkommensgetränk in Form von Bier oder einem erfrischenden Cocktail wurde an alle verteilt. Nun geht es daran, den Grill anzuheizen, um dann in 20 bis 30 Minuten die ersten Grillwürstchen, Steaks und weiteres Grillgut aufzulegen.

Doch was solltest du beachten? Wie bekommst du die Holzkohle in deinem Grill gut angezündet und wie geht das Ganze möglichst schnell und sicher vonstatten? Einige Tipps und Infos geben wir dir heute hier mit auf den Weg.

Die Grillvorbereitungen – Sicherheit geht vor

Um später auch richtig Freude an dem gut funktionierenden Grill zu haben, überlege dir vorher, wo genau du deinen Holzkohlegrill platzierst. Am besten eignen sich Hausecken oder generell windgeschützte Plätze. Doch Vorsicht: Stelle den Grill niemals zu nah an Büsche oder Bäume. Gerade im Sommer, wenn es vielleicht auch einmal eine längere Trockenperiode gibt, kann das bei Funkenflug schnell gefährlich werden. Daher empfiehlt es sich auch, den Grill besser auf Steinplatten oder Fliesen zu platzieren als auf einer Rasenfläche. Wenn er doch auf dem Rasen steht, dann ist es von Vorteil, in der Nähe immer einen Eimer mit Sand stehen zu haben. Falls kleine Funken doch einmal auf das zu trockene Gras gelangen oder aber zu viel Fett in die Glut tropft und sich versehentlich entzündet, so kann mit Sand immer besser gelöscht werden als mit Wasser.

Welche Holzkohle nehme ich und wie zünde ich die Grillkohle richtig an?

Es gibt viele Debatten, welche Grillkohle denn nun die beste sei. Die einen schwören auf Holzkohle, weil sie recht schnell Glut bildet. Am besten eignet sich Buchenholzkohle aus Deutschland – es ist immer gut, einen Blick auf das Paket zu werfen, woher das Holz genau stammt und ob es möglichst aus Deutschland kommt und dafür nicht irgendein Regenwald weiter abgeholzt wurde und die Kohle anschließend um die halbe Welt transportiert wurde. Briketts haben allerdings gegenüber der klassischen Holzkohle den Vorteil, dass sie die Glut länger halten können und so der Grillmeister die Chance bekommt, noch eine weitere Runde an Grillgut aufs Rost zu legen. Die meisten entscheiden sich für eine Mischung aus Holzkohle und Briketts.

Auch beim Anzünden der Grillkohle gibt es diverse Varianten, die alle zum Ziel führen. Die Frage ist nur, wie schnell und wie gut funktioniert das?

Hier mal die gängigsten Methoden, um die Grillkohle richtig anzufeuern:

  • Du besitzt einen Grill-Anzündkamin. Das ist sicherlich die eleganteste und auch effizienteste Methode. Der Grillkamin wird oben mit Kohle befüllt und untendrunter werden kleine Grillanzünder-Stückchen gelegt und entzündet. Du kannst den Kamin in die noch leere Grillwanne stellen oder aber daneben auf eine ebenerdige Fläche wie zum Beispiel die Steinplatten der Terrasse. Benutze unbedingt gute Handschuhe, wenn du den Grillkamin dann mit den durchgeglühten Kohlen am Griff hochhebst und vorsichtig die Grillglut in die Grillwanne schüttest.

  • Nur Grillanzünder verwenden funktioniert aber auch. Die ökologischste Variante sind dabei Kaminanzünder auf Holzfaserbasis, diese werden üblicherweise in Wachs getränkt. Paraffinanzünder – auch flüssige Paraffinanzünder - solltest du meiden, diese sind gesundheitsschädlich. Generell sollten flüssige Grillanzünder gemieden werden, allein schon das Risiko, dass kleine Kinder diese entdecken und von den giftigen Substanzen trinken, ist zu hoch. Wenn schon Flüssigkeit, dann geht auch haushaltsübliches Speiseöl: Davon ein wenig auf kleine, zusammengeknüllte Küchenkrepp-Bällchen träufeln und diese dann wie Grillanzünder auf und in der Kohle verteilen und mit einem langen Streichholz entzünden. Dabei immer auf genügend Luftzufuhr von unten achten. Die kleinen Luftschlitze an der Seite oder Unterseite des Kamins sollten geöffnet sein, damit die Kohlen gleichmäßig durchglühen können.

  • Natürlich gibt es sie noch: die elektrischen Grillanzünder. Auch das ist eine Möglichkeit. Der zu erhitzende Draht hat ein wenig die Form eines Pfannenwenders und wird mittels Stromanschluss stark erhitzt. Dann wird er zwischen die aufgeschichteten Kohlen gelegt und erhitzt diese mit. Nachteil ist hier bei vielen der nicht vorhandene Stromanschluss in Grillnähe. Und ein Grillkamin ist deutlich sicherer und auch preislich macht das wenig Unterschied. Im Zweifel geht unser Votum an den Anzündkamin.

 

Zum Schluss noch einige Tipps für sicheres Grillen:

Wenn ihr mit eurem gemütlichen Grillabend fertig seid, die letzten Würstchen oder der letzte Grillkäse den Grill verlassen hat, dann hinterlasst euren Grillplatz ordentlich. Das bedeutet, dass der nun langsam abkühlende Grill auf keinen Fall mit in geschlossene Räume genommen werden darf. Es kann je nach Menge bis zu drei Tage dauern, bis die letzten versteckten Glutnester endlich auch ausgegangen sind. Daher einfach den Deckel drauf und den Grill in einer sicheren Ecke der Terrasse stehenlassen und abkühlen lassen. Alternativ kann man die Kohlenreste mit Wasser oder noch besser mit Sand ablöschen oder sie in einen feuerfesten Behälter füllen. Ist die Asche wirklich komplett verglüht, gehört sie in den Restmüll.

Auch wenn der eigene Vater vielleicht vor einigen Jahrzehnten damit rumexperimentiert hat: Grillbeschleuniger wie Spiritus oder Benzinmischungen sind absolut tabu! Es können sich sehr hohe Stichflammen bilden oder sogar gefährliche Verpuffungen entstehen. Daher Finger weg von Spiritus und Co.

Auch gelartige Anzündhilfen sind nicht zu empfehlen – am besten und sichersten ist es bei vorbildlicher Handhabung immer noch mit einem Anzündkamin oder klassisch mit guten Grillanzündern, die mit langen Streichhölzern oder auch einem langen Streifen Pappe entzündet werden können.

Es gilt dabei immer, dass der Grill am besten nicht allein gelassen wird und immer ein Erwachsener ein Auge darauf haben sollte. Ist der Grill einmal entzündet, bitte nicht auf die Idee kommen, dass der Grill mitsamt heißer Kohle doch viel besser in der anderen Gartenecke aufgehoben sei und ihn dorthin tragen. Vorher den Grillplatz aussuchen und diesen auch nicht nach dem Anzünden der Kohle verändern – so herum ist es richtig.

Wenn du immer ein wachsames Auge auf den Grill hast, sobald die Holzkohle einmal entzündet ist, dann steht einem geselligen Grillabend mit Freunden, gegrillten Leckereien und köstlichen Grillbeilagen nichts mehr im Wege.

Die Autorin - Melanie

Blog-Autorin Melanie Benthin

Melanie ist freiberufliche Texterin & Korrektorin. Sie betreibt Funktional Fitness und ab und an auch mal eine Einheit Crossfit. Lieblingsübung: Deadlifts. Ansonsten mag sie Vini-Yoga, ist Katzenfreundin und Matcha- und Espresso-Fan.

 

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Tags: Grillen
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