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Vibrationsplatte | Vibrationstrainer

Vibrationsplatte | Vibrationstraining - Tipps, Beratung und Trainingsmethoden

In den 1970er Jahren wurde Vibrationstraining für Spitzensportler als Trainingsmethode entdeckt. Die NASA untersuchte vor einigen Jahren die Wirksamkeit der Vibrationsplatten. Sie stellte fest, dass die Nutzung helfen könnte, Astronauten in der Schwerelosigkeit vor Knochen- und Muskelschwund zu schützen. Spitzensportler benutzen das Training mit der Vibrationsplatte als Ergänzung zu ihrem Trainingsplan. Stars und Sternchen schwören auf diese Technik, um ihr Aussehen und ihre Fitness zu erhalten. Die Vibrationsplatten sind in den Fitness-Centern und in Privathaushalten immer öfter zu sehen.

Die Vibrationsplatte überträgt kleine Schwingungen auf den menschlichen Körper, die Trainingsreize darstellen. Sie lösen Reaktionen aus: Man möchte sein Gleichgewicht auf der sich bewegenden Platte wieder herstellen. Die Koordination innerhalb eines Muskels und das Zusammenspiel der Muskeln untereinander wird geschult. Durch den Vibrationstrainer werden Muskelreflexe und Muskelkontraktionen ausgelöst. So können 30 - 50 Kontraktionen pro Sekunde erreicht werden. Die Innervierung der Muskeln wird angesprochen. Tief liegende Muskelschichten am ganzen Körper werden schnell erreicht. Unterschiedliche Frequenzen stimulieren verschiedene Muskelfunktionen. Das Training mit der Vibrationsplatte ist viel intensiver als klassisches Muskeltraining.

Man kann auf der Vibrationsplatte unterschiedliche Trainings ausführen. Es wird empfohlen, sich zum Lockern und Aufwärmen mit normaler Körperspannung und leicht gebeugten Knien auf die Platte zu stellen, damit die Vibrationen im Kopfbereich keinen Stress erzeugen. Aufgewärmt, mit angespannten Muskeln wird der Trainingsreiz stark erhöht, da nun viele Muskeln gleichzeitig angesprochen werden. Eine Auswahl an Übungen lässt sich auch am Gerät ausführen: Nach einem höheren Trainingsstand können Kniebeugen ausprobiert werden. Der Abstand der Füße auf dem Vibrationstrainer zueinander kann variiert werden. Ausfallschritte längs und seitlich sind möglich. Man kann vorwärts oder rückwärts wie bei einer Treppe auf- und absteigen. Liegestütz, rückwärtiger Liegestütz, die Brücke - auch einbeinig - und Bauchmuskeltraining können angewendet werden. Schließlich sind auch Einbeinstand oder Vierfüßlerstand möglich. Kopf und Brustkorb sollten nicht auf dem Gerät abgelegt werden.

Die Frequenz des Vibrationstrainer ist definiert als eine Schwingung pro Minute. Sie lässt sich in der Regel am Gerät in einem Bereich von 10-60 Hz einstellen. Lockerung und Schmerzlinderung wird erreicht bei einer niedrigen Frequenz, mit der auch die Einsteiger in der Grundposition anfangen. Die Skelettmuskulatur wird durch den Vibrationstrainer entspannt. Die tiefe Stabilisationsmuskulatur, wichtig für die Koordination des Gleichgewichts, wird bei einer Frequenz von 12 Hz am besten angesprochen. Im Frequenzbereich zwischen 12 und 20 Hz können Dehnübungen gut durchgeführt werden. In einem Frequenzbereich von 15 - 35 Hz werden andere Effekte erreicht: Die Koordination intramuskulär wird verbessert, die Muskelspannung wird gesteigert, das Knochenwachstum gefördert. Muskeln werden aufgebaut, ein Kraftzuwachs ist zu verzeichnen, insgesamt eine Leistungssteigerung, insbesondere der schnellen Muskulatur.


Trainingseffekte:
•    Tiefensensibilisierung, Propriorezeption
•    Verbesserung des Gleichgewichts
•    bessere Koordination
•    Abnahme von Muskelverspannungen, Lockerung von Muskeln
•    Steigerung von Knochendichte und Durchblutung
•    damit auch Verbesserung für den restlichen Stoffwechsel und des Blutkreislaufs
•    Steigerung der Schnellkraft ist möglich
•    neue Anreize für das Training werden gesetzt durch veränderte Positionen auf der Platte
•    das bedeutet eine vielseitige Anwendbarkeit für alle Muskelgruppen
•    und einen hohen Aufforderungscharakter für den Trainierenden - Motivation und Spaß!
•    hohe Zeitersparnis durch intensive Reizsetzung

Einsatzgebiete des Vibrationstrainings
•    Schmerzlinderung
•    Dehnungseffekte, Stretching und höhere Beweglichkeit
•    Gewebestraffung und stärkere Blutzirkulation
•    Aufbau von Muskelkraft, -schnellkraft und -kraftausdauer

Es wird empfohlen, vor dem Training viel Flüssigkeit zu sich zu nehmen, beispielsweise in Form von (selbst hergestellten) isotonischen Getränken, um dem Körper eine Flüssigkeitsbasis für die nun folgende Aktivität zu geben. So laufen die geschilderten Prozesse besser ab.



Vibrationsplatte | Vibrationstraining - Tipps, Beratung und Trainingsmethoden In den 1970er Jahren wurde Vibrationstraining für Spitzensportler als Trainingsmethode entdeckt. Die NASA... mehr erfahren »
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Vibrationsplatte | Vibrationstrainer

Vibrationsplatte | Vibrationstraining - Tipps, Beratung und Trainingsmethoden

In den 1970er Jahren wurde Vibrationstraining für Spitzensportler als Trainingsmethode entdeckt. Die NASA untersuchte vor einigen Jahren die Wirksamkeit der Vibrationsplatten. Sie stellte fest, dass die Nutzung helfen könnte, Astronauten in der Schwerelosigkeit vor Knochen- und Muskelschwund zu schützen. Spitzensportler benutzen das Training mit der Vibrationsplatte als Ergänzung zu ihrem Trainingsplan. Stars und Sternchen schwören auf diese Technik, um ihr Aussehen und ihre Fitness zu erhalten. Die Vibrationsplatten sind in den Fitness-Centern und in Privathaushalten immer öfter zu sehen.

Die Vibrationsplatte überträgt kleine Schwingungen auf den menschlichen Körper, die Trainingsreize darstellen. Sie lösen Reaktionen aus: Man möchte sein Gleichgewicht auf der sich bewegenden Platte wieder herstellen. Die Koordination innerhalb eines Muskels und das Zusammenspiel der Muskeln untereinander wird geschult. Durch den Vibrationstrainer werden Muskelreflexe und Muskelkontraktionen ausgelöst. So können 30 - 50 Kontraktionen pro Sekunde erreicht werden. Die Innervierung der Muskeln wird angesprochen. Tief liegende Muskelschichten am ganzen Körper werden schnell erreicht. Unterschiedliche Frequenzen stimulieren verschiedene Muskelfunktionen. Das Training mit der Vibrationsplatte ist viel intensiver als klassisches Muskeltraining.

Man kann auf der Vibrationsplatte unterschiedliche Trainings ausführen. Es wird empfohlen, sich zum Lockern und Aufwärmen mit normaler Körperspannung und leicht gebeugten Knien auf die Platte zu stellen, damit die Vibrationen im Kopfbereich keinen Stress erzeugen. Aufgewärmt, mit angespannten Muskeln wird der Trainingsreiz stark erhöht, da nun viele Muskeln gleichzeitig angesprochen werden. Eine Auswahl an Übungen lässt sich auch am Gerät ausführen: Nach einem höheren Trainingsstand können Kniebeugen ausprobiert werden. Der Abstand der Füße auf dem Vibrationstrainer zueinander kann variiert werden. Ausfallschritte längs und seitlich sind möglich. Man kann vorwärts oder rückwärts wie bei einer Treppe auf- und absteigen. Liegestütz, rückwärtiger Liegestütz, die Brücke - auch einbeinig - und Bauchmuskeltraining können angewendet werden. Schließlich sind auch Einbeinstand oder Vierfüßlerstand möglich. Kopf und Brustkorb sollten nicht auf dem Gerät abgelegt werden.

Die Frequenz des Vibrationstrainer ist definiert als eine Schwingung pro Minute. Sie lässt sich in der Regel am Gerät in einem Bereich von 10-60 Hz einstellen. Lockerung und Schmerzlinderung wird erreicht bei einer niedrigen Frequenz, mit der auch die Einsteiger in der Grundposition anfangen. Die Skelettmuskulatur wird durch den Vibrationstrainer entspannt. Die tiefe Stabilisationsmuskulatur, wichtig für die Koordination des Gleichgewichts, wird bei einer Frequenz von 12 Hz am besten angesprochen. Im Frequenzbereich zwischen 12 und 20 Hz können Dehnübungen gut durchgeführt werden. In einem Frequenzbereich von 15 - 35 Hz werden andere Effekte erreicht: Die Koordination intramuskulär wird verbessert, die Muskelspannung wird gesteigert, das Knochenwachstum gefördert. Muskeln werden aufgebaut, ein Kraftzuwachs ist zu verzeichnen, insgesamt eine Leistungssteigerung, insbesondere der schnellen Muskulatur.


Trainingseffekte:
•    Tiefensensibilisierung, Propriorezeption
•    Verbesserung des Gleichgewichts
•    bessere Koordination
•    Abnahme von Muskelverspannungen, Lockerung von Muskeln
•    Steigerung von Knochendichte und Durchblutung
•    damit auch Verbesserung für den restlichen Stoffwechsel und des Blutkreislaufs
•    Steigerung der Schnellkraft ist möglich
•    neue Anreize für das Training werden gesetzt durch veränderte Positionen auf der Platte
•    das bedeutet eine vielseitige Anwendbarkeit für alle Muskelgruppen
•    und einen hohen Aufforderungscharakter für den Trainierenden - Motivation und Spaß!
•    hohe Zeitersparnis durch intensive Reizsetzung

Einsatzgebiete des Vibrationstrainings
•    Schmerzlinderung
•    Dehnungseffekte, Stretching und höhere Beweglichkeit
•    Gewebestraffung und stärkere Blutzirkulation
•    Aufbau von Muskelkraft, -schnellkraft und -kraftausdauer

Es wird empfohlen, vor dem Training viel Flüssigkeit zu sich zu nehmen, beispielsweise in Form von (selbst hergestellten) isotonischen Getränken, um dem Körper eine Flüssigkeitsbasis für die nun folgende Aktivität zu geben. So laufen die geschilderten Prozesse besser ab.

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